Dienstag, 3. November 2015

Lactose Intolerant

Je älter ich werde, desto schwerer fällt es mir, etwas "nicht zu dürfen". Dabei geht es nicht um allgemeine Regeln, sondern um die Kleinigkeiten des Lebens. Und jetzt hat mein Körper eine Entscheidung getroffen, ohne mich einzubeziehen. Es ist einfach empörend.
Ein Test beim Arzt, den ich auch noch selber zahlen muss, der mir dazu fürchterliche Darmkrämpfe schenkte, hat es bestätigt.


Ich hab´s ja schon vermutet, aber nun ist es amtlich ICH BIN LACTOSE INTOLERANT !!!

Und ich finde das überhaupt nicht lustig, weil ich die Produkte von den lieben, gutmütigen Kühen sehr mag.



Ja, ich weiß, ich meckere auf sehr hohem Niveau, aber ich muss mich einfach erst mal dran gewöhnen. Heute nachmittag im Cafe bestellte und aß ich ein Giabatta mit Fetakäse, vergaß, dass der aus Kuhmilch ist  und den  Rest des Tages saß ich mit warmem Körnerkissen auf dem Bauch rum. 

Da es mir schon in den letzten Wochen immer schlecht ging, und ich eben diese Vermutung hatte,  gingen die ersten Experimente los. Erstmal stellte ich fest, dass ich besser in die großen, teuren Supermärkte gehen musste, um entsprechende Produkte zu bekommen. Soja Sahne benutze ich schon länger zum Kochen, weil sie nicht so fettreich ist. Aber Sojamilch oder Sojajoghurt sind einfach nur eklig, das Zeug ist so schleimig und in den einfachen Joghurt ohne Geschmack, wie ich ihn mag, hat - wer auch immer - Zucker reingemischt. Zucker !! Hallo, was hat hier der Zucker zu suchen, ich versteh´s einfach nicht. 


Dann Hafer - Milch??  diese wässrige Plörre schafft es gerade mal in mein Smoothie und das auch nur sehr ungern. 



Der nächste Versuch wird Mandelmilch sein, ich hab doch tatsächlich einen Laden gefunden, wo die nicht auch gesüßt ist. 
Eigentlich gehören diese Produkte doch in das weite Feld der "gesunden, veganen Ernährung"  - tja? 
    
Gut, ich weiß es ja auch, mir fehlt noch die Routine, aber man macht sich eben so seine Gedanken. Im Moment dauert Einkaufen länger, weil ich mir alles genau durchlesen muss. 

Im gut sortierten Bio Supermarkt kaufte ich jetzt Joghurt vom Schaf und von der Ziege, die werden durchprobiert. Dann Quark vom Schaf - ich wusste garnicht, das es sowas gibt und lactosefreie Sahne. 





Der Schaf-Joghurt ist schon mal lecker. 

Dem Himmel sei Dank, Schafs- und Ziegenkäse mochte ich schon immer sehr gerne. Dieser Manouri  ist besonders lecker:


Aber für die schnellen Snacks mal einen fertigen Joghurt kaufen, kann ich vergessen. Ich mach ja schon so viel selber, jetzt das auch noch. Oh, ich bin einfach nur genervt. Und die Vorstellung, dass ich nun bei gemeinsamen Essen mit Freunden die leckeren Nachspeisen ablehnen muss........
Überall muss ich mich dann outen - ich bin lactose bla bla bla. Als ob ich die Pest hätte - "nein, es ist nicht ansteckend!!!"

Eis .........  was ist mit Eis???


After Eight Becher - mein Favorit ----- bisher!!

Ich mag sowas nicht, ich hatte sowas bisher noch nicht, ich will das nicht und überhaupt ICH HASSE VERZICHT.


Und ich will auch nicht hören, dass ich einfach ein bisschen übertreibe und alles doch nicht so schlimm ist. Nein, ich will mich gerade mal ausk...... und weil ich meine Mitmenschen damit nicht nerven will, schreibe ich das in die weite weite Welt des digitalen Universums. Ihr müsst es ja nicht lesen, aber ich bin es los, also erstmal. 

Sonntag, 1. November 2015

Helloween

Ich mag Halloween, mag mich gerne verkleiden, mag Kürbisse und Hexen und einfach nur Spaß haben.
Gekocht wurde heute natürlich Kürbis und nachts im Wallmuseum in Oldenburg mit den Hexen rumgelaufen.

Rezept: Gefüllter Hokaido



Kürbis entleeren



Zutaten


Kräutersaitlinge anbraten, Stangensellerie blanchieren


Hackfleisch leicht anbraten mit Zwiebel und so


Etwas Kürbisfleich auch mit rein


Käsewürfel mit hinein
Eingelegter Kürbis später zum fertigen Essen dazu


Zum Abbinden noch ein Ei mit in die Masse


Essen war lecker, aber der Kürbis hat zuviel Wasser gelassen. Weiß nicht, ob ich das Rezept nochmal mache. Der Effekt, aus dem Kürbis zu essen, war jedenfalls witzig.


Der wuchs dieses Jahr auf dem Kompost



Und ab in die Halloween Nacht.



Dienstag, 27. Oktober 2015

Meine neuen Back-Utensilien

Neulich hab ich mir zum Backen Gerätschaften zugelegt, die ich mir lange wünschte. Teilweise habe ich die Sachen schon ausprobiert und sie erfüllen ihren Zweck genau so, wie ich es mir vorstellte.


Dieses Trennspray ist genial und auf die Stäbe zum Ausrollen von Keks Teig freu ich mich schon total.

Und hier noch ein paar Kleinigkeiten, die das Back-Leben erleichtern oder einfach nur lustig sind, wie das lila Silikon Teil, worin man Gespenster, Hexenhüte und sowas backen kann.


Da ich auch für mich alleine backe, hab ich mir einfach mal eine kleine Backform für Kinder gekauft, auch das Rührwerkzeug für kleine Mengen benutze ich gerne.
In den Silikonförmchen backte ich die Kürbis-Muffins.

Wo ich gerade bei den Silikon-Formen bin, letztes Jahr kaufte ich mir eine wunderschöne Rosenform aus Silikon.


Ich hab jetzt gerade kein Foto von dem Kuchen. Aber mit der Form gibt es einige Probleme, das Silikon ist relativ dünn und beim Backen des Teiges drückt sich die Form auseinander und das Ergebnis sieht natürlich nicht schön aus.

Dazu eine Idee, falls es jemanden interessiert:


In eine größere Backform gebe ich trockene Erbsen
 und stelle die Silikonform hinein.


In den Zwischenraum auch trockene Erbsen einfüllen,
ist natürlich aufwändig aber effektiv.


Ist auf dem Foto nicht so gut erkennbar, aber gefüllt bis zum Rand.


Die Form von innen, sie muss trotz Silikon gut gefettet werden, weil die Blütenblätter dünn und tief sind, da bricht der fertige Kuchen leicht.
Da ist das Backtrennspray ideal.

So, nun ist aber gut mit bloggen, ich muss jetzt endlich an meine Koch-Idee für heute denken und einkaufen gehen.







Montag, 26. Oktober 2015

Kürbis-Zeit

Also Kürbissuppe kann ja jeder, ich will dieses Jahr den Kürbis mal in Süß probieren. Ein bisschen hab ich dafür schon in Sallys Welt bei youtube gekuckt. Wen es interessiert, hier klicken. Und dann erstand ich neulich eine wunderschöne Back-Zeitschrift.



Wenn ich etwas Neues ausprobiere, verarbeite ich erstmal kleinere Mengen. Von den Torten Rezepten rechne ich mir die Zutaten runter, um davon Cupcakes zu backen.


Aber zuerst brauchte ich Kürbis-Masse und die Idee, den im Backofen zu garen, fand ich genial, damit die Masse später nicht so nass ist.


Hier sollte die Schale vom Hokaido nicht dabei sein, weil die sehr hart wird, man kann aber die Masse mit einem Löffel gut rauskratzen.
Weil ich nicht gleich alles brauche, werden jeweils 100 g in Tüten eingefroren.



So, jetzt die Frage nach dem sogenannten Topping, also die leckere Masse, die auf den Teig gespritzt wird. Ich wollte sowas mal mit Frischkäse ausprobieren, weil es zur Zeit offensichtlich aktuell ist, findet man fast in jedem 2, Rezept.


Ich war schon ein wenig skeptisch wegen der Salzigkeit, aber es wird nicht gleich aufgegeben, sondern getestet.


Rechts die kleinen Kuchen / Cupcakes und links die Kürbis - Frischkäse - Masse. Die kleinen Kuchen mache ich nicht so groß, weil ich keine Lust auf dicke Teig-Batzen habe, auf denen ich trocken rumkauen muss.


Hier die Cupcakes mit Topping oder auch Muffins mit Frischkäsecreme.

Neeee, also ich mag die Combi mit dem salzigen Frischkäse in Süß gaaar nicht.

Morgen probiere ich eine Kürbismousse aus, die ich auf die noch freien Kuchen packe, die werden garantiert lecker.




Freitag, 23. Oktober 2015

Tee

Dieser Blog erzählt über das ganz simple Leben, wie es sich für mich lebt. Deshalb schreibe ich heute über Tee von Aldi.
Der erste Schluck Tee morgens ist der wunderbare Einstieg in den Tag für mich.
Ich bin überzeugte Teetrinkerin und liebe Darjeeling und grünen Tee. Natürlich kenne und schätze ich gute und damit teure Teesorten, aber für den Alltag muss Aldi reichen.
Neulich war ich in Ostfriesland, dort haben wir einmal im Jahr Familientreffen, und in einem Teemuseum lernte ich den ostfriesischen Tee kennen. Ok, süß mag ich ihn auf keinen Fall, aber diese kräftige Assam-Note ist schon interessant und da der grüne Tee von Herrn Aldi mich nicht so mitreißt, probiere ich heute mal den Ostfriesen Tee von ihm.



Der ECHTE ostfriesische Tee muss auch so heißen, nämlich ECHT. Das ist der von Aldi natürlich nicht, aber im Gegensatz zu dem grünen Tee gefällt mir der Ostfriesische richtig gut. Und jetzt Früüüüüühstück ..............

Ach, übrigens trinke ich auch sehr gerne japanische Tee´s. Hier hatte ich mir im Sommer auf dem Balkon mal ein Schälchen Matcha Tee geschlagen.


Ja, für alle, die sowas nicht kennen, dieser besondere japanische Tee wird mit diesem Besen (im Hintergrund) im heißen Wasser aufgeschlagen. Wer dazu mehr wissen möchte, schaut hier bei youtube.
Und, speziell für Matcha-Freunde,  hier wird die Zubereitung ganz ausführlich erzählt und gezeigt.

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Rezept ausprobiert

Ich lass mich bei meinen Kochaktivitäten gerne von Rezepten inspirieren und suchte einen Nachtisch mit Äpfeln, die in Massen hier aus dem Garten kommen.
In diesem Heft, was ich sehr schätze,


(keine Werbung, nur ein Hinweis) fand ich ein ansprechendes Rezept.



Beim Durchlesen vermutete ich, dass bei der Menge Mehl zuwenig Backpulver ( 1 Messerspitze) angegeben ist. Ich nahm das Doppelte und noch die gleiche Menge Natron.
Im Ergebnis war mir der Teig immer noch zu fest, zusammen mit den Äpfeln ist er dann doch recht saftig und schmeckte sehr gut.



Tipp:
Es sollten so viele Äpfel in den Teig, wie nur möglich ist, weil der feste Teig alleine nicht besonders interessant ist.

Ein schönes schnelles Gericht, das mir als Nachtisch zu mächtig wäre, aber zwischendurch zum Tee oder Kaffee, vielleicht mit Vanillesoße oder Vanilleeis wirklich lecker.

Mittwoch, 21. Oktober 2015

Vorgestern Reste

Vorgestern gab es Reste in Blätterteig gewickelt:

Da ich Reste nicht wegwerfe, sondern auch einfriere, muss ich mir oft etwas einfallen lassen. Diesmal wurden lauter Reste aus dem Gefrierschrank geholt und in den Blätterteig gewickelt.



Rechts liegt ein schon Tage vorher gebackener Käse in Scheiben geschnitten.


In diesem Wickel war Speck, Spinat und dieser gebackene Käse.


Das Rote ist eine passierte Paprikasoße, die ich vor längerer Zeit aus Paprikaresten herstellte. Sehr interessante Geschmackskombination.



Frisch aus dem Ofen.


Der Spinatwickel.


Hier ist die Paprikasoße, Oliven und Lauchzwiebeln drin.

Die Teilchen waren wirklich sehr lecker und ein leichtes Essen.


Das Koch-Tagebuch

Etwas Grundsätzliches - ich bin KEIN Vegetarier, ich esse, worauf ich Lust habe. Das kann auch Vegetarisch oder Vegan sein - aber, hier findet der Mensch Fotos von Fleisch !!!!!!!!!!

Was koche ich heute - oft eine ganz schreckliche Frage, weil ich keine Idee habe, mich aber einigermaßen vernünftig ernähren will und das täglich. Gut, manchmal gibt es auch nur Schnittchen den ganzen Tag, aber dazu habe ich dann Lust drauf. Und immer Tee zu den Schnittchen.
Am Ende des Tages erzähle ich dann, wohin diese schwere Frage geführt hat, bzw. was mir dann doch noch eingefallen ist. Manchmal koche ich irre aufwendig und habe sehr viel Freude an den Vorbereitungen.

So wie heute:
Im Gefrierschrank in Schleswig-Holstein schlummerte noch die Leber von einem wunderbaren Damhirsch, der durch die Wälder von Ostholstein schlenderte.
Dazu selbstgemachtes Kartoffelpüree, karamelisierte Boskop Äpfel aus dem eigenen Garten, leicht angeschmorte Zwiebelringe und ein leichter, deutscher Rotwein.

Es war gut gelungen und wirklich sehr lecker, nur deutsche Rotweine enttäuschen mich immer wieder.


Die rohe Leber, schon ein Teil der Haut entfernt.


Jetzt nicht aufwändig dekoriert, aber trotzdem lecker.